Spancer – Slowly we Rock

Legacy Magazin:

Da sie ohnehin nicht verheimlichen können, gehen Spancer in die Offensive und verkünden freimütig dass ihr Sound maßgeblich von Saint Vitus und Sleep beeinflusst ist. Ach nee!?! Dennoch ist das erste offizielle Release der Band für eine Überraschung gut. „Slowly we rock“ ist nämlich eine richtig gute Doom Metal Scheibe geworden, die auf der Essenz dessen basiert, was Saint Vitus und Sleep getrieben haben. Zu dieser muss man sich erstmal vorarbeiten und sie in sich aufnehmen. Bereits daran scheitern viele Gruppen, jedoch nicht Spancer. Sie haben das ausgebremste, staubige Doom-Verständnis tief in sich aufgesogen. Selbst das groovige Feeling stimmt, und die Band hat sich ganz bewusst für den albumtitel „Slowly we rock“ entschieden. Denn das genau tun die Musiker ja auch, noch dazu richtig satt und unglaublich nachhaltig. Da kann man schon einmal Selbstbewusstsein an den Tag legen und seine Tracks „The Art of true mastership“ , „Thrones of Wisdom“ und „Soulscadger“ taufen. Die Schallmauer von zehn Minuten durchbricht jedes dieser drei Stück und Spancer sorgen ganz wie selbständig für Unterhaltung und fesselnde Spannung. Respekt !
12 von 15 Punkten