The Deep Blue – Antartic Abyss

Legacy Magazin:

Das hier dürfte nicht jedermanns Ding sein. The Deep Blue spielen extrem zähflüssigen Doom und haben auf „Antarrtic Abyss gerade mal zwei Songs verewigt, die beide knapp dreizehn Minuten lang sind. Die Band legt Wert auf Monotonie und das Aufbauen von Stimmungen, von technischen Abfahrten können sie nicht weiter entfernt sein. Gesang wird nur sehr selten eingebaut, die Stücke sind zu einem Großteil rein instrumental. Wenn Daniel Frye denn mal den Mund öffnet, erklingen sakrale Laute, die meisten mit einem Effekt überlagert sind, der die Stimme roboterartig klingen lässt. Von dieser Art Siebziger – Jahre - Effekten kommen einige auf „Antartic Abyss“ zum Einsatz. Trotzdem kommt keine bekiffte Hippie-Atmosphäre auf, die Musik ist schwer und melancholisch. Musikalisch ist dieses Mini – Album sicherlich mit dem Abschiedalbum von Reverend Bizarre vergleichbar, qualitativ hinkt es jedoch noch ein klein wenig hinterher. Wer jedoch Doom und endlos langen Stücken nicht genug bekommen kann, der ist hier bestens beraten.
11 von 15 Punkten